Hannover ist wandelbar: den nachfolgenden Generationen zur Rechenschaft verpflichtet

Das Wandel-Café hatte heute drei interessierte Gäste – und einen Gedankenaustausch darüber, wie die Veranstaltungsreihe und der Visionskongress ablaufen könnten.

1.)

Wir erörterten, dass angesichts der knappen Zeit alle Kräfte gebündelt werden sollten, um die Veranstaltung zu einem Erfolg zu führen. Das ist seitens der Veranstalter ausdrücklich erwünscht – wurde in den Vorbesprechungen so angeregt – und es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewisen:

Vereine, Initiativen, Unternehmen, Fördereinrichtungen, Behörden, privat Engagierte sollen sich ermutigt fühlen, ihr Thema öffentlichkeitswirksam einzubringen.

2.)

Mögliche Erfolgsmaßstäbe für die Gesamtveranstaltungen sind u.a.:

  • Öffentliche Beachtung in den Medien
  • Die Zahl der Besucher: Sehr viele Menschen können positiv sein, weil sie künftig als Multiplikatoren in der Stadt unterwegs sein werden.
  • Bei kleineren Besucherzahlen können die Workshops effektiver und intensiv mit besonderer Qualität durchgeführt werden.

3.)

Wünschenswert ist, dass nach den Vorträgen einzelne Besucher die Gelegenheit erhalten, ihre Ideen und Projekte kurz vorzustellen. So entstehen schon an den Vortragsabenden neue Anknüpfungspunkte für das anschließende Netzwerken.

4.)

Es dürften während des Kongresses neue Arbeitsfelder zu finden sein, weil der Wandel zahlreiche Branchen und Betätigungsgebiete erreicht. Weil die Gefahr der ehrenamtlichen Selbstausbeutung einzelner Akteure besteht, sollte auch an die Schaffung von Einkommensplätzen gedacht werden.

5.)

Am Kongresswochenende erscheint es ratsam, die angedachten Projekte bereits am Samstag fertig formuliert erarbeitet zu haben. So entsteht die Möglichkeit, vor definitiven Zusagen eine Nacht darüber zu schlafen, um komplexe Entscheidungsvorgänge reifen zu lassen.

6.)

Um Projekte abschlußreif mit mehreren Partnern auf den Weg zu bringen, eignet sich das Werkzeug des Open Space kaum. Der offene Raum verhindert den vertrauensvollen Umgang mit Informationen.

Statt dessen oder als Ergänzung sollte ein geschützter Rahmen angeboten werden, in dem interessierte Partner auf einer intensiven Arbeitsebene einen Dialog beginnen.

7.)

Projektideen erhalten auf der Freiwilligenbörse in der Orangerie in Herrenhausen am 22.04.2012 eine weitere Gelegenheit, sich zu präsentieren und Unterstützer zu finden.

8.)

Jeder Teilnehmer des Wandel-Cafés erhielt die Gelegenheit für ein Schlusswort. Dazu sollte ein Satz vervollständigt werden:

Ich engagiere mich für den Wandel, ….

… weil ich mich für nachfolgende Generationen verantwortlich fühle und eine Antwort darauf haben möchte, wenn ich gefragt werde: “Was hast DU getan?”

… weil ich, je älter ich werde, den zunehmenden Drang verspüre, in die Zukunft hineinzuwirken.

… weil Wirtschaft und Gesellschaft  neu gestaltet werden müssen, weil alte Regeln und Vorgehensweisen versagten. Daran mitarbeiten zu dürfen und sich den Herausforderungen zu stellen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit.

An dem Text haben mitgewirkt:

Dr. Helge Mücke, Internetseite: http://neuearbeit.typepad.com
Felix Kostrzewa, Internetseite: http://www.felix-k.de