Hannover im Wandel: Bringen Sie Ihre persönlichen Ideen auf den Weg

Hannover ist wandelbar: Unter diesem Motto trafen sich heute wieder in den Wandelwerte-Dialogrunden Aktivisten,  die in der Stadt etwas bewegen wollen; Menschen mit einem Anliegen – mit dem Potenzial, sich konkret zu beteiligen, sich einzubringen für den Wandel.

Zentral im Mittelpunkt standen zwei Fragen. 

In der Nachmittagsrunde zum Wandel-Café:

Wieviel Führung braucht der Wandel?

Im Dialog am Abend zum Wandel-Kaminabend:

Wie ist es möglich, Individualität zu leben, Anerkennung und Bedürfniserfüllung zu finden, ohne die Gefahr einer Ausgrenzung zu erleben?

Angesichts der Erschütterungen von Finanzstrukturen, dem Kampf von politischen Entscheidungsträgern um ihre Glaubwürdigkeit, wächst die Skepsis der Bürger. Alles wird kritisch hinterfragt: Behörden, Parteien, Vereinigungen, Unternehmen. 

Neue Wege beschreiben und kreativ weiterentwickeln

Das führt auch dazu, dass selbst eindeutige und klare Erkenntnisse, Verfahren, Strategien und Themen in die Nähe von Ideologien gerückt werden. Die Zeit des Erwachens führt zu Unzufriedenheit auf vielschichtigen Ebenen, was auch zum Ausdruck gebracht werden will, z.B. in der Occupy-Bewegung.

Gleichzeitig, in der Zeit der Widersprüche und Unsicherheit, wird an Lösungswegen gearbeitet, was in der Übergangsphase des Wandels eine Herausforderung darstellt.

Während die etablierten Stellen um bröckelnde Anerkennung buhlen, treffen sich auf Wandel-Veranstaltungen und in Wandel-Projekten all diejenigen, die bisher nicht in der Stadtentwicklung eingebunden waren. Sie erkennen, dass neue Wege entstanden sind.

Der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft ist dazu geeignet, die vielfältigen Herausforderungen zu bewältigen – oder zumindest die Folgen von Peal Oil,  demografischem Wandel,  Klimawandel, Raubbau an Ressourcen und fruchtbarem Mutterböden, Hunger, sozialen Verwerfungen, politischen und unternehmerischen Fehlentscheidungen  abzumildern.

Struktur und Freiheit ergänzen sich

Dazu werden zwar Strukturen benötigt, um Entscheidungen effizient herbeiführen zu können. Aber parallel entstehen offene, basisdemokratische Verhältnisse, die die Bedürfnisse des Einzelnen berücksichtigen.

Beides wird gebraucht: Struktur und Freiheit.

Für Menschen, die Verantwortung übernehmen, bedeutet das: Es gilt, die Dialogbereitschaft auf allen Ebenen zu fördern, geduldig alle Fragen zu beantworten, offene Projekte und Beteiligungsmöglichkeiten zu schaffen und aufmerksam auf die Bedürfnisse der Menschen zu achten.

Schließlich sollten die Architekten des Wandels an den Kommunikationsstrukturen arbeiten – für interne Absprachen und Dialoge mit der Öffentlichkeit: Offene Plattformen, Versammlungsorte, Initiativkreise für Themen und Stadtteile.

Nicht auf die nächste Wahl warten – jetzt handeln

Es gibt viel zu tun – zumal einfache Antworten in einem solchen Umfeld kaum möglich sind: Die Veranstaltungsreihe Stadt im Wandel – Hannover in Transition zeigt Ihnen Themen und Werkzeuge dazu.

Der daran anschließende Visionskongress vom 24. – 26.02.2012 bringt Ihre persönliche Idee ins Gespräch mit anderen Interessierten.

Eine Plattform für Dialog und Beteiligung finden Sie auf der Internetseite des Agenda21-Büros der Landeshauptstadt Hannover. Verstehen Sie diesen Linkhinweis als Chance, sich an der Stadtentwicklung direkt zu beteiligen, ohne auf die nächste Wahl warten zu müssen.